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Glossar - I

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IAPPInter-Access Point Protocol. Standardisiertes Verfahren zur Übergabe mobiler Clients zwischen Access Points (Roaming).
ICIntegrated Circuit. Integrierter Schaltkreis.
ICMPInternet Control Message Protocol. Teil der Internet-Protokoll-Familie. ICMP wird in IP-Netzwerken zum Übermitteln von Status- und Fehlermeldungen eingesetzt.
IDNInternationalized Domain Name. Internet-Standard, um Unicode-Domains mittels der Verfahren Nameprep und Punycode als gültige Ascii-Strings (ACE) darzustellen. Damit sind auch Umlaute in Domainnamen möglich.
IDSIntrusion Detection System. System zur Überwachung eines/mehrerer Intranets zur Protokollierung und Erkennung von Einbrüchen oder Einbruchsversuchen. Die Angriffe kommen in der Regel von ausserhalb über eine existierende Anbindung an das Internet (outer Attack), können aber auch von intern gestartet werden (inner Attack).
Die IDS sollten sinnvollerweise autarke Systeme sein, die sich nicht zu erkennen geben und nicht bekannt gemacht werden, d.h. keinerlei Dienste im Netz anbieten (können) und in keiner Host-Datenbank auftauchen (sollten).
IEEEInstitute of Electrical and Electronics Engineers. Weltweit agierender Verband von Ingenieuren aus den Fachbereichen Elektrotechnik und Informatik.
IETFInternet Engineering Task Force. Die IETF ist eine internationale, für alle Interessenten offene Gemeinschaft von Internet-Entwicklern, -Designern, -Betreibern, -Forschern usw.
iFCPInternet Fibre Channel.
IIRCInternet Information Research Center.If I Recall Correctly.
IMAPInternet Message Access Protocol. Im RFC 3501 definiertes Protokoll zum Zugriff und zur Verwaltung von Emails auf einem IMAP-Server. Vorteile von IMAP gegenüber POP3 sind unter anderen der mögliche Zugriff von mehreren Benutzern auf ein Postfach sowie die zentrale Verwaltung und Sicherung der Mails.Internet Mail Access Protocol. Im Unterschied zum weit verbreiteten POP3 werden die E-Mails vom Server nur zum lesen an das E-Mail-Programm übertragen, aber auf dem Server verwaltet. Dies ist besonders im Hinblick auf festplattenlose Internet-PCs (Thin Clients) sinnvoll. Die meisten E-Mail-Programme unterstützen dieses Protokoll bereits, meistens jedoch nur eingeschränkt.
Interfacesiehe Schnittstelle.
InternetÖffentlich subventioniertes, Forschungs- und Informatikzentriertes Netz. Das Internet als globales Netzwerk besteht aus Millionen von Rechnern, die sich rund um den Erdball verteilen. Es setzt sich aus vielen kleineren Netzwerken zusammen. Die Kommunikation wird über universelle Protokolle (IP-Protokolle) ermöglicht. Das Internet wurde in den 60er Jahren im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums (siehe auch ARPA) entwickelt, um von Computern erzeugte und gespeicherte Daten dem gesamten Verteidigungsapparat zugänglich zu machen. Hauptbedingung bei der Entwicklung war, dass "das Netz" auch nach einer massiven nationalen Zerstörung, wie z.B. einem Nuklearangriff, noch funktionieren sollte. Dies wurde durch gleichberechtigte, möglichst viele Verbindungen erreicht. Über Universitäten und große Firmen trat das Internet dann seinen Siegeszug um die Welt an. Das Internet war und ist die Grundlage des World Wide Web.
InterpreterEin Übersetzer-PRogramm, das jede in Code abgefaßte Anweisung abwechselnd dekodiert und ausführt. Der Java Interpreter z.B. ist für die Dekodierung und Ausführung von Java-Bytecode zuständig. Siehe auch Compiler.
IntranetEin auf IP basierender, in sich geschlossener Rechnerverbund. Geeignet, um Daten (z.B. Datenbanken oder Firmeninterne Web-Systeme) sowie EDV-Dienste (z.B. Drucker, Datensicherung) zur Verfügung zu stellen.
IPInternet-Protocol. Das dem Internet zugrundeliegende Protokoll. Dieses Protokoll ermöglicht den Versand einzelner Pakete von einem Rechner zu einem oder mehreren anderen. Diese Methode ist unzuverlässig, da keine Garantie gegeben ist, ob das Paket tatsächlich zugestellt wird, wie lange es unterwegs ist und ob mehrere Pakete in der Reihenfolge eingehen, in der sie versandt wurden. Auf IP aufsetzende Protokolle sorgen für Konnektivität und Zuverlässigkeit. Siehe auch TCP/IP.
IPCInterProcess Communication.
IPMIIntelligent Platform Management Interface. Standard zum Hardware-Monitoring von modernen Rechner-Boards mittels Serviceprozessoren.
IPPInternet Printing Protocol. IPP dient dazu, aus einer Anwendung heraus "irgendwo" im Internet einen Druckjob auf einem das IPP unterstützenden Server/Drucker auszugeben und/oder zu verwalten. Dabei können alle Möglichkeiten des Druckers, sofern unterstützt, genutzt werden, z.B. doppelseitiger Druck. Auch wird über IPP die Verwaltung der Druckjobs ermöglicht wie z.B. Starten von Druckjobs oder Status-Abfragen. Addressiert wird ein IPP-fähiger Drucker über eine URL oder eine IP-Adresse.
IPSIntrusion Prevention Sytem. IPS sollen bekannte und unbekannte Angriffe erkennen und den suspekten Datenfluß sperren, bevor er sein Ziel erreicht. In der Regel ist ein IPS in eine Firewall integriert oder sogar (als transparente Bridge) vorgeschaltet, um ihre Aufgabe korrekt erfüllen zu können. Ein IPS arbeitet mit Hilfe von Regelsätzen, die auf Verbindungsstatus, Adressen und Ports basieren sowie mit bekannten Signaturen von Netzwerk-Angriffen. Ein wirksames IPS muss aber auch die Protokolle beherrschen, die es überwachen soll, z.B. SMTP oder HTTP, um unbekannte oder nicht dem Protokoll entsprechende Verbindungen/Pakete blockieren zu können.
IPXInternetwork Packet eXchange, ein von Novell für NOS (Novell Netware) entwickeltes Netzwerkprotokoll.
IRCInternet Relay Chat.
IrDAInfrared Data Association. IrDA ist ein Industriestandard für drahtlose Kommunikation mittels Infrarotlicht.
ISAIntelligent Software Agent. Programm, das Konsumenten die Suche nach günstigen Angeboten für ein Produkt im World Wide Web ermöglicht. Dabei wird über Preisvergleiche ein Ranking herbeigeführt.
iSCSIInternet SCSI
ISDNIntegrated Services Digital Network.
Digitaler Zugang zum Telekommunikationsnetz. Analoge Endgeräte können mittels AB-Wandler an ISDN-Zugängen betrieben werden. (Siehe auch B-Kanal, D-Kanal, AB-Wandler).
ISOInternational Standardisation Organisation. Internationales Normungsgremium. Siehe auch ANSI und DIN.
ISPInternet Service Provider. Internet-Diensteanbieter, der i.d.R. über Wählleitungen seinen Kunden einen Internet-Zugang sowie verschiedene Internet-Dienste wie Mailing oder News zur Verfügung stellt.
ITInformation Technology oder auch Informationstechnologie. Bezeichnet jene Technik, die mit Informationsverarbeitung und -management zu tun hat.

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