| D-Kanal | Data-Channel. Über den D-Kanal eines ISDN-Anschlusses werden Verbindungen auf- und abgebaut und Leistungsmerkmale gesteuert. Daher wird er auch Signalisierungskanal genannt. Der D-Kanal kann auch zur Datenübertragung mit geringer Bandbreite genutzt werden (16 KBit/s). Siehe auch B-Kanal. |
| DAP | Directory Access Protocol. |
| DARPA | siehe ARPA. |
| Datagramm | Datenpaket in Paketvermittelten Netzen mit fest definiertem Aufbau. |
| Datenbank | Ein EDV-System zur Speicherung und Verwaltung umfangreicher Datenmengen, mit dem innerhalb kürzester Zeit Informationen zu verschiedenen Fragestellungen gewonnen werden können. Eine Datenbank besteht aus der Datenbasis, in der die Datenbestände (z. B. Artikelnummer, Lagerbestände oder Kundendaten) in der Regel zentral auf Magnetplattenspeichern gehalten werden, und einem Datenbankmanagementsystem (DBMS), das den Zugriff auf die Daten verwaltet. Über das DBMS kann die Datenbasis mit Hilfe von Abfragesprachen (query languages) erschlossen werden. Sog. Online-Datenbanken sind per Datenfernübertragung erreichbar und bieten z. B. Informationen über Märkte, Technologien und Patente. Bei relationalen Datenbanken werden die Daten in Form von gegebenenfalls verknüpften Tabellen verwaltet. Objektorientierte Datenbanken erweitern dieses Konzept. So werden z. B. bei der Beschreibung der Daten neben ihrer Struktur zusätzlich die Operationen festgelegt, mit denen die Daten manipuliert werden dürfen. Dieser Datenbanktyp eignet sich besonders für komplexe Datenstrukturen, wie sie z. B. beim CAD anfallen. |
| DBMS | Data base management system; Datenbankmanagementsystem |
| DCE |
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| DDoS | Distributed Denial of Service. Verteilter DoS-Angreiff auf einen Computer. Bei einem DDos-Angriff werden mehrere Computer koordiniert für den Angriff eingesetzt. |
| Debugger | zu deutsch: Entwanzer ;-). Ein Programm, das Entwickler bei der Suche von Programm(ier)fehlern und deren Beseitigung unterstützt. |
| DEE | Datenendeinrichtung (Data Termination Equipment). Geräte zum Senden und/oder Empfangen von Daten z.B. PCs, Workstations etc. |
| DENIC | Deutsches Network Information Center. Zentrale Registrierungsstelle für alle Domains unterhalb der Top Level Domain .de. |
| Desktop | Bezeichnung für eine Benutzer-Oberfläche bei grafisch orientierten Betriebssystemen oder Betriebssystemaufsätzen (z.B. Windows oder X-Windows). |
| DFS | Distributed File System (Verteiltes Dateisystem). Fälschlischerweise wird immer wieder behauptet, DFS gebe es erst mit der Einführung von "Windows 2000 Server" der Fa. Microsoft. Richtig ist, das DFS schon Anfang der '90er Jahre in Verbindung mit DCE entwickelt und eingeführt wurde. Ebenso wie DCE-DFS gibt es schon seit etlichen Jahren NFS der Firma SUN (für Client-PC's auch PCNFS). Ein verteiltes Dateisystem führt in einem Netzwerk einen einheitlichen, logischen Namensraum ein. Hierarchisch strukturiert, bietet dieser den Benutzern einen einheitlichen Zugriff auf Freigaben. Dabei verbirgt DFS die tatsächlichen Dateisystem-Strukturen vor dem Benutzer. Die Struktur von DFS ist unabhängig von den "physikalischen" Servern, auf denen sich die Freigaben tatsächlich befinden. DFS ist generell in der Lage, Server mit den Protokollen SMB (etwa Windows NT), NCP (wie Netware) oder NFS (beispielsweise Unix-Systeme) einzubeziehen. |
| DFÜ | Datenfernübertragung. |
| DHCP | Dynamic Host Control Protocol. Protokoll zur dynamischen Vergabe von IP-Adressen und anderen Netzwerk-Parametern (z.B. bei der Internet-Einwahl über einen Provider). |
| DHTML | Dynamisches HTML, meistens realisiert mittels Javascript. |
| Digital | Gegenteil von analog. In Digitalsystemen werden Werte schrittweise dargestellt. Das bedeutet, dass die kleinste Einheit per Definition ein Bit, also die kleinste darstellbare Größe in einem Binärsystem darstellt. Welchen Wert ein Bit repräsentiert, hängt vom System ab. Welchen Wertebereich ein Digitalsystem darstellen kann, hängt von der Bitbreite ab, zum Beispiel bei 8Bit Breite entspricht das 2 |
| DIN | Deutsches Institut für Normung. Staatliches Normungsinstitut, das ebenso wie das ANSI Normen verfasst und über deren Einhaltung wacht. Siehe auch ISO. |
| DIP-Schalter | Dual Inline Package-Schalter. Miniatur-Schalter, die üblicherweise in einer Reihe zusammengefasst werden und normalerweise zwei Stellungen einnehmen können. Mittels "DIP-Switches" werden elektronische Schaltungen an die Arbeitsumgebung angepasst. Wegen der Ähnlichkeit mit einem Miniaturklavier werden die DIP-Schalter auch ironisch als "Mäuseklavier" bezeichnet. |
| Directory | Verzeichnis. Steht meistens für einen Dateiordner innerhalb einer (logischen) Dateistruktur |
| DNS | Domain Name System: verteiltes Datenbanksystem zur Auflösung von Rechnernamen in numerische Internet-Adressen. |
| DoS | Denial of Service. Angriff auf einen Computer mit dem Ziel, die Dienste des Rechners unerreichbar zu machen. |
| DOS | Disk Operating System. |
| DRM | Digital Rights Management. Schutz von Urheberrechten durch technische Maßnahmen. |
| DSL | Digital Subscriber Line. Siehe ADSL. |
| DTE | Data Terminal Equipment. Siehe DEE. |
| DTP | Desktop Publishing. |
| Dublin Core | Dublin Core ist ein Standard zur Beschreibung von wichtigen Informationen zu elektronischen Ressourcen (zunächst ohne Datenformat), der in der Regel in HTML repräsentiert wird. Die Metadaten-Felder werden in das Kopfelement der HTML-Seiten (Header) eingebunden/eingebettet. |
| duplex | 1. Kennzeichnung für einen Datenübertragungskanal, bei dem beide Datenendeinrichtungen (DEE) gleichzeitig senden und empfangen können. 2. Einrichtung bei Kopierern und Druckern zum beidseitigen bedrucken von Printmedien. |
| DÜ | Datenübertragung: Transport von Daten zwischen zwei oder mehreren räumlich beliebig weit voneinander entfernten Geräten (Datenstationen). |
| DÜE | Datenübertragungseinrichtung (Data Circuit Transmission Equipment). Sammelbegriff für netztechnische Einrichtungen, die Datensignale zwischen Datenendeinrichtung und Übertragungsweg anpassen. |
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