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Glossar - B

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B-KanalAls B-Kanal (Bearer-Channel) bezeichnet man beim ISDN-Basisanschluss einen von zwei digitalen Kanälen mit einer Übertragungsrate von 64 KBit/s (D-Kanal 16 KBit/s), über welchen die Nutzdaten einer ISDN-Verbindung (Sprache und Daten) laufen. Da die beiden B-Kanäle eines Basisanschlusses unabhängig voneinander genutzt werden können, ist z.B. gleichzeitiges Surfen und Telefonieren möglich.
B2BBusiness to Business. B2B bezeichnet Geschäftsbeziehungen und Kommunikationswege von Unternehmen untereinander, die auf elektronischem Wege abgewickelt werden. Mittels B2B-Systemen werden Geschäftsdokumente (Aufträge, Lieferscheine, Rechnungen etc.) zwischen den Partnern unter Verwendung von genau definierten Kommunikationsverfahren und Schnittstellen ausgetauscht.
B2CBusiness to Customer. B2C steht für Geschäftsbeziehungen von Unternehmen zu Endkunden, die auf elektronischem Wege abgewickelt werden.
BackboneHochgeschwindigkeits-Netzwerk, welches das Rückgrat (backbone) eines Rechnerverbundes bildet. Oft sind an diesem Backbone-Netz leistungsfähige Server angeschlossen, z.B. Datenbankserver, Sicherungsserver usw.
BackupKopie wichtiger Daten und Programme auf andere Datenträger zum Zwecke der Datensicherung oder Wiederherstellung nach (versehentlichen) Löschvorgängen. Backups werden in der Regel auf Hochleistungsmedien geschrieben (Streamer, NAS), da heute teilweise Datenmengen im Terabereich zu sichern und eventuell zurückzulagern sind.
BDSGBundesdatenschutzgesetz.
§1. Zweck dieses Gesetzes ist es, den einzelnen davor zu schützen, daß er durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten in seinem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt wird. Dieses Gesetz gilt für die Erhebung, Verarbeitung und Nutzung personenbezogener Daten durch
  • öffentliche Stellen des Bundes,
  • öffentliche Stellen der Länder, soweit der Datenschutz nicht durch Landesgesetz geregelt ist und soweit sie Bundesrecht ausführen oder als Organe der Rechtspflege tätig werden und es sich nicht um Verwaltungsangelegenheiten handelt,
  • nicht-öffentliche Stellen, soweit sie die Daten in oder aus Dateien geschäftsmäßig oder für berufliche oder gewerbliche Zwecke verarbeiten oder nutzen.
BetriebssystemSoftware, die die Betriebsmittel eines Computers (Speicher, CPU-Zeit, Festplatten etc.) verwaltet und überwacht, und die Ausführung von Programmen erst ermöglicht. Betriebssysteme werden nach verschiedenen Kriterien kategorisiert: Ein- und Mehrbenutzersysteme, Einzel- und Multiprogrammsysteme sowie Dialog- und Stapelverarbeitungssysteme.
BIOSsteht für Basic Input/Output System. Rudimentäres System, das die Kommunikation zwischen der Hardware und dem Betriebssystem ermöglicht.
BitKleinste Informationseinheit, die nur 2 Werte (oder Zustände) annehmen kann, z.B. '0' und '1' oder 'wahr' und 'falsch'.
BitrateDie Bitrate beschreibt die Transferrate in übertragenen Bits pro Sekunde (Einheit BPS oder bit/s).
BluetoothNahbereichsfunktechnik für die drahtlose Anbindung von Peripheriegeräten, zum Beispiel von Druckern oder Internet-Zugängen. Die Bandbreiten liegen laut Spezifikation bei 57,6kbit/s oder 721kbit/s asynchron und 432,6kbit/s synchron bei 10 bis 200m Reichweite.
BookmarkEin Lesezeichen, mit dessen Hilfe die Adressen von oft benötigten Internet-Seiten im Browser abgelegt und schnell wieder abgerufen werden können.
BOOTPBootstrap Protocol. Protokoll zum booten einer diskless Workstation über ein Netzwerk. BOOTP ist im RFC 951 definiert. BOOTP wird mehr und mehr von DHCP verdrängt.
BPSBits Per Second (Bits pro Sekunde). Maßeinheit für die Übertragungsgeschwingigkeit auf (in der Regel) seriellen Leitungen.
BridgeNetzwerkkomponente (Brücke) zur Kopplung zweier gleichartiger Netzwerke. Bridges verhalten sich (meistens) völlig transparent im Netzwerk.
BrowserProgramm zum schnellen Navigieren im WWW sowie zur Auswahl von Dokumenten im WWW. Die bekanntesten Browser sind z.Zt. der Internet Explorer (Microsoft), Mozilla Firefox, Netscape (Netscape Communications Corporation) und Opera (Opera Software AS). Der Name Browser kommt von dem englischen 'browse', also stöbern oder auch blättern.
BSIBundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (http://www.bsi.bund.de)
BTXBildschirmtext, als Teledienst 1983 von der Deutschen Bundespost begonnen, ist BTX mittlerweile eingestellt. Ursprünglich wurde eine spezielle BTX-Hardware benötigt, die bei dem damaligen Monopolisten Bundespost gekauft oder gemietet werden musste. Zur Übertragung der Daten wurde das Telefonnetz genutzt, zur Darstellung der (heimische) Fernseher. BTX wird auch Datex-J genannt.
BugWanze, im Sinne von Programmen/Programmierung als Fehler zu verstehen; siehe auch Debugger.
BusBezeichnung für einen durchgängigen Leiter (meist mehradriges Kabel), an den ein oder mehrere Geräte angeschlossen werden können.
BustopologieNetzwerk-Topologie. Die Verbindung der angeschlossenen Systeme wird durch einen durchgängigen Leiter (Bus) hergestellt, der an den Enden durch Abschlusswiderstände begrenzt ist. Früher war die Bus-Topologie Standard, da einfach zu handhaben und relativ preiswert. Bei heutigen Installationen überwiegend verdrängt durch die Sterntopologie.
ByteMaßeinheit der EDV: ein Byte entspricht 8 Bit und kann 2^8=256 verschiedene Werte annehmen.

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