- Systemberatung
- Web-Design und Programmierung
- Netzwerke
Glossar - A

 zurück zur Übersicht

AAAAuthentication, Authorization and Accounting.
AB-WandlerTerminal-Adapter. Mittels AB-Wandlern können analoge Telekommunikations-Endgeräte (Telefon, Fax, Anrufbeantworter) an einem ISDN-Anschluss betrieben werden. Der TA wandelt zwischen den digitalen Signalen am So-Bus und den analogen Signalen der Endgeräte.
AccountZugangsberechtigung für einen Computer oder z.B. ein Online-Angebot im Internet.
ACEASCII Compatible Encoding.
ACLAcess Control List. Zugriffs-Kontroll-Liste. Mittels ACLs werden Zugriffrechte auf verschiedenste Resourcen definiert.
ACPIAdvanced Configuration and Power Interface. Industriestandard, der festlegt, wie (EDV-)Systeme effizient ihre Resourcen verwalten sollen, z.B. beschreibt ACPI verschiedene Energie-Spar-Modi. Um ACPI verwenden zu können, muß sowohl die Hardware (Motherboard), die Firmware (BIOS) als auch das Betriebssystem ACPI unterstützen.
ADSLAsymmetric Digital Subscriber Line. Breitbandige Netzwerkverbindung über eine Zweidrahtleitung (Telefon). ADSL nutzt auf dem Kupferdraht einer gewöhnlichen Telefonleitung drei unterschiedlich große digitale Frequenzbereiche: zwei für den Datentransport und einen zum Telefonieren. Asymetrisch deshalb, weil Hin- und Rückkanal (Upstream und Downstream) Daten mit unterschiedlichen Datenraten transportieren können. Beim Surfen im Internet werden über den "Upstream", also den Weg zum Server, normalerweise nur geringe Datenmengen übermittelt (in der Regel Web-Adressen oder Login-Daten für den Email-Zugang). Dies geschieht über den schmalbandigen Rückkanal mit einer Geschwindigkeit von bis zu 768 Kilobit. Die angeforderten Daten fließen mit hoher Geschwindigkeit (bis zu 8 Megabit) durch den Downstream zum anfordernden Computer.
Vorteile: Man kann zusätzlich zur Datenübertragung, ähnlich wie bei ISDN, gleichzeitig telefonieren und z.B. Faxe senden. Die Übertragungs-Geschwindigkeit ist mit 10 Mbps sehr hoch.
AgentSoftware, die automatisch Anfragen erzeugt und Antworten entgegennimmt. Gut programmierte Agenten können eigenständig bestimmte Aufgaben erledigen, zum Beispiel Internetseiten auf Änderungen hin überprüfen. Siehe auch Spider.
AIArtificial Intelligence. Fachgebiet der Informatik, in dem erforscht wird, in wie weit menschliche Fähigkeiten durch EDV-Systeme 'nachgeahmt' werden können. Siehe auch KI.
AJAXAsynchronous JavaScript and XML. Kombination bekannter Techniken (HTML/XHTML, CSS, JavaScript, XML, XSLT) zur 'Dynamisierung' des Internet, auch Web 2.0 genannt. Mittels AJAX erscheinen Webseiten wie Desktop-Applikationen, weil nur noch Aktualisierungen vom Server geladen und angezeigt werden müssen und nicht mehr ganze Internet-Seiten.
ALGApplication Level Gateway. Ein Baustein bei der Konzeption und Einrichtung von Sicherheitssystemen zum Schutz von (Teil-)Netzwerken. ALGs ergänzen in der Regel Firewalls auf Basis von Paketfiltern um Protokollspezifische Schutzmechanismen (z.B. FTP- oder HTTP-Proxy).
AliasMeist kürzerer oder verständlicherer Ersatzname für einen anderen Namen. Aliase verwendet man zum Beispiel im Zusammenhang mit Mailadressen oder Servern.
ALSAAdvanced Linux Sound Architecture.
analogAnaloge Größen sind physikalische Größen, die innerhalb bestimmter Grenzen alle Werte annehmen können. Analoge Größen sind zum Beispiel Temperatur, Helligkeit, Strom oder Gewicht.
ANSIAmerican National Standards Institute. Amerikanisches Normungsinstitut, vergleichbar mit dem deutschen DIN.
APAccess Point. Zugangspunkt. Netzwerk-Komponente, die WLan-Clients den Zugang zum (kabelgebundenen) Netzwerk ermöglichen.
APIApplication Programming Interface, Programmierschnittstelle. Eine Spezifikation, die dem Programmierer vorgibt, wie das Verhalten und der Zustand von Klassen, Objekten und Funktionen genutzt werden kann.
APMAdvanced Power Management. Ein Industriestandard, der es erlaubt, die CPU und verschiedene Systemkomponenten in bestimmte, Energie sparende Zustände zu versetzen. Dieses ist besonders für mobile Geräte von Vorteil, um die Akku-Laufzeiten zu verlängern. APM wird zunehmend von ACPI verdrängt.
AppletEin in Java erstelltes Programm, das in einem Java-kompatiblen oder Plugin-fähigen Browser, z.B. HotJava™ oder Netscape Navigator™, mit Hilfe eines Plugins ausgeführt werden kann.
ARPAddress Resolution Protocol. Umsetzung von IP-Adressen in Hardware-Adressen unter Zuhilfenahme von Tabellen, in denen Adresspaare (Internet- sowie Hardware-Adresse) der an das Netzwerk angeschlossenen Systeme abgelegt sind. Siehe auch RARP.
ARPAAdvanced Research Project Agency (später in 'DARPA' umbenannt): Koordinierungsbehörde für 'Militärforschung' des DoD (Department of Defence). Wiege des Arpanet und der TCP/IP-Protokoll-Suite. In den 70er-Jahren wurde praktisch alle Forschung in den USA, insbesondere in der Informatik, vom DoD (Department of Defence) finanziert.
ASCIIAmerican Standard Code for Information Interchange. Ein 7-bit Zeichensatz, der von den meisten Personal-Computern verarbeitet werden kann. ASCII enthält 128 darstellbare Zeichen - es fehlen zum Beispiel bestimme Sonderzeichen und Umlaute. Diese sind aber mit erweiterteM ASCII darstellbar.
ASP
  • Application Service Providing. Angebot der Nutzung von Software über ein Netzwerk, meist das Internet. Der Anwender bezahlt für die Nutzung der Software, braucht diese also nicht käuflich zu erwerben. Durch das ASP-Geschäftsmodell hat der Anwender (meistens) aktuelle Software zur Verfügung und muss sich nicht um Updates und Sicherheit kümmern. Der Anbieter verfügt über eine neue Einnahmequelle :).
  • Active Server Pages.
AttachmentAnhang, meist in Zusammenhang mit E-Mail benutzt. Ein beliebiges Dokument (z.B. M$ Word- oder PDF-Dokument) wird mit einer E-Mail als Attachment versendet und kann beim Empfänger mit der ursprünglichen Anwendung geöffnet werden.
AuthentifizierungÜberprüfung der Authentität eines Benutzers durch Informationen oder Merkmale, die nur dem Benutzer bekannt oder eigen sind, z.B. ein Passwort oder ein biometrisches Merkmal (z.B. ein Fingerabdruck).
AuthorisationBerechtigung zur Ausführung oder Benutzung von für den Benutzer freigegebenen Resourcen, basierend auf der durch Authentifizierung geprüften Identität.

 zurück zur Übersicht